Genf: ein Gebäude für die Arbeit von morgen

15 dezember 2020 - Der Alto Pont-Rouge, dessen Bau gerade begonnen hat, ist wie der Prime Tower im Westen von Zürich eines der größten Projekte der Swiss Prime Site Immobilien Gruppe. Der an den Bahnhof Léman Express angrenzende Komplex ist so konzipiert, dass er den Übergang zu einer neuen Arbeitsorganisation erleichtert, indem er mehrere Vorteile wie Lage, Modernität, Modularität und attraktive Mieten kombiniert. Überblick.

Genf: ein Gebäude für die Arbeit von morgen

Zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist Pont-Rouge auf dem Weg, das neue urbane Zentrum von Genf zu werden. Das letzte Stück dieses Komplexes wird bald Realität werden: der Alto-Block, entworfen von Brodbeck Roulet Architectes Associés. Das Gebäude besteht aus vier Volumina unterschiedlicher Höhe, die dem Areal einen menschlichen Maßstab verleihen. Der Komplex fügt sich zwar in die architektonische Linie des Pont-Rouge-Viertels ein, hebt sich aber durch eine Neuinterpretation der Fassaden vorteilhaft ab und lässt viel Licht in die Innenräume. Eine Einkaufspassage und große Flächen - wie das zentrale Atrium und die unteren Dachterrassen - tragen zum exklusiven Charakter des Bauwerks bei. Die 340 m2 bis 2730 m2 großen Etagen bieten vielfältige Möglichkeiten für Großraum- oder Einzelbüros. Die Mietflächen (insgesamt 28.000 m2) werden ab 2023 zur Verfügung stehen, können aber bereits jetzt reserviert werden.

Funktionalität und Wohlbefinden

In den letzten Monaten hat die Praxis des Homeoffice ihre Grenzen aufgezeigt: Es wird unumgänglich, den Büroraum neu zu denken, indem man ihn so attraktiv wie möglich gestaltet. Unternehmen gehen zu modularen, geräumigen Arbeitsplätzen über, die an ihre aktuellen Bedürfnisse angepasst sind. Swiss Prime Site Immobilien unterstützt die Mieter bei der massgeschneiderten Einrichtung grosszügiger Büroflächen als Antwort auf diese Trends. Jean Megow, Leiter der Region West und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Prime Site Immobilien, betont: "Im Alto Pont-Rouge bieten wir hochwertige Innenräume, die Flexibilität, Gesundheit und Sicherheit miteinander verbinden. Die Unternehmen können ihre Mietkosten dank einer effizienteren Nutzung der belegten Fläche sowie günstigerer Mieten als im Zentrum von Genf optimieren. Sie werden auch von einer strategischen Position in einem "Signatur"-Gebäude im Herzen dieses neuen Geschäftszentrums profitieren.

Die Herausforderung besteht auch darin, optimale Bedingungen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu schaffen. Dabei kommen verschiedene Parameter zum Tragen, wie z.B. das Vorhandensein von Tageslicht in den Räumlichkeiten oder die Einrichtung von Entspannungs- und Besprechungsbereichen. Swiss Prime Site Immobilien kümmert sich um diese Aspekte: "Der Zugang zu den Büros wird hauptsächlich über einen großen Eingang erfolgen, der zu einem Atrium im ersten Stock des Alto-Gebäudes führt. Dieser zentrale Bereich mit einem Oberlicht verteilt die Verwaltungsbereiche auf die Etagen. Im Herzen eines sehr mineralischen Viertels werden großzügige Terrassen zwei 'hängende' Gärten im 6. und 10. Stockwerk bieten, die den Nutzern des Gebäudes vorbehalten sind. Sie werden als Bindeglied zwischen den verschiedenen Teilen des Gebäudes dienen", sagt Jean Megow.

Darüber hinaus und in der aktuellen Situation ist die Ultra-Konnektivität wichtiger denn je. Mit der Praxis der alternierenden Telearbeit ist es ein unbestreitbarer Vorteil, leicht von zu Hause zur Arbeit und umgekehrt wechseln zu können. Eine Lage in der Nähe von Bahnhöfen ist daher ein großer Vorteil für Pendler. Das Projekt Alto liegt ideal im Zentrum aller Mobilität: Die Mitarbeiter werden ihre Büros mit dem Zug, der Straßenbahn, dem Bus, dem Kraftfahrzeug oder dem Fahrrad erreichen können.

Außerdem wird der modale Umstieg gefördert, einschließlich der Möglichkeit, sein Fahrrad in dem großen Fahrradparkplatz am Fuß des Bahnhofs abzustellen.

Förderung des nachhaltigen Bauens

Swiss Prime Site Immobilien hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Gebäude nach den Standards des Swiss Sustainable Building Standard (SNBS) zu errichten. Dieser Standard kann auf bestehende Wohn- oder Büroimmobilien angewendet werden, unabhängig davon, ob sie bereits bestehen, für eine Renovierung geeignet sind oder neu gebaut werden sollen. Die in der Schweiz bewährten Werkzeuge, Standards und Richtlinien (SIA, Minergie, KBOB, EcoBau, etc.) wurden zum Teil in den SNBS-Standard integriert. Der SNBS-Standard ermöglicht es, die verschiedenen Phasen des Prozesses zu untersuchen, von der Standortauswahl über die Projektentwicklung und -ausführung bis hin zur Inbetriebnahme. Das NSS konzentriert sich auf Effizienz und Ergebnisse. Die Fassaden und Gemeinschaftsbereiche des Alto Building werden diese Anforderungen erfüllen. Dieses Engagement steht ganz im Einklang mit der Energiestrategie 2050 der Bundesregierung und trägt zu den Zielen der "2000-Watt-Gesellschaft" bei. Sie steht auch im Einklang mit dem eigenen Ziel der Swiss Prime Site Gruppe zur Reduktion der CO2-Emissionen, das bis 2050 Investitionen von über CHF 650 Mio. in energetische Sanierungen und effiziente Heizsysteme vorsieht. Alto Pont-Rouge integriert soziale und ökologische Kriterien bereits in der Entwurfsphase und während des gesamten Lebenszyklus. Dazu gehören die Gewährleistung der Gesundheit, der Sicherheit und des Komforts der Nutzer, ein effizientes Ressourcenmanagement, die Verringerung der Umweltbelastung sowie die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der regionalen Entwicklung. Auf diese Weise will Alto ein Beispiel geben und zeigen, dass es möglich ist, nach einer globalen Vision zu bauen, die die verschiedenen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung integriert.

von Véronique Stein

Artikel erscheint im Magazin immobilier.ch von Dezember 2020 - Januar 2021